Berufsbekleidung & Arbeitsschutzkleidung

Berufsbekleidung ist Kleidung, die von einigen Berufsgruppen während der Arbeitszeit getragen wird. Sie dient als Schutz oder zur Erkennung der Zugehörigkeit zu einer Berufsgruppe. Oftmals ist das Tragen von Berufskleidung Pflicht, teilweise nur sozial stark gewünscht. Berufsbekleidung lässt sich in mehrere Kategorien unterteilen, unter anderem in Amtskleider, Uniformen und Funktionskleidung.

Amtskleider werden von vor allem von Geistlichen, also Pfarrern, Priestern oder auch Bischhöfen getragen. Protestantische Pastoren tragen zum Beispiel simple, schwarze Talare aus schwerem Stoff zu Gottesdiensten und Andachten, während sie zu anderen Zeitpunkten Ihrer Tätigkeit zivil gekleidet sind. Auch in der Justiz sind Amtstrachten verbreitet, dort werden sie hauptsächlich von Staatsanwälten und Richtern getragen.

Uniformen zeichnen sich durch – wie der Name schon sagt - Gleichheit und Funktionalität aus. Ihr Tragen ist zumeist verpflichtend. Beim Militär und der Polizei ist an der Uniform auch der Dienstgrad ersichtlich. Das Tragen einer Uniform ist in Deutschland übrigens eine Straftat, solange damit eine politische Denkweise zur Schau gestellt wird.

Funktionskleidung ist in vielen Branchen verbreitet. Vor allem im medizinischen Dienstleistungsbereich, insbesondere in Krankenhäuser und Kliniken, tragen praktisch alle Arbeitnehmer mit Patientenkontakt Dienstkleidung. Während Arbeitskleidung bei Pflegekräften aus hygienischen Gründen verpflichtend und eine Nichtbeachtung dessen zu einer Kündigung führen kann, ist dies bei Ärzten nicht der Fall. In den meisten Häusern ist dem ärztlichen Personal erlaubt private Kleidung zu tragen, wobei eine gewisse Kleiderordnung erwünscht ist. Der Tragen eines Kittels ist selten vorgeschrieben. Trotzdem tragen viele Ärzte einen Kittel, auch in der eigenen Praxis, da dies angeblich einen positiven Effekt auf die Mitarbeit der Patienten haben soll.

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